Nach dem schönen Trosa machen wir uns auf den Weg in den Süden. Damit verlassen wir den Stockholmer Schärengarten und entern den St. Anna-Schärengarten Es gibt Leute die sagen, hier sei es am schönsten. Kann man so sehen, wenn die schöne Natur das Kriterium ist.
Anfänglich sind wir 10 NM um die Steine herum motort. Danach konnten wir mit halbem Wind durch die Außenschären segeln und kommen nach 37 NM in Arkösund an. Den Hafen kennen wir gut. Hier gibt es eine leckere Pop-Up Pizzeria unter freiem Himmel und einen Stand mit Elchfleisch. Da kaufen wir uns ein Filet und braten es am nächsten Tag, es schmeckt genial.
Der nächste Törn geht nach Stora Alö, ein Naturhafen vom Schwedischen Verband der Fahrtensegler (SXK). Da sind wir Mitglied und können deren Service – Naturhäfen, Bojen in schönen Buchten etc. – nutzen.
Ute hat für die Etappe eine sehr anspruchsvolle Route gemacht. Anspruchsvoll, weil es teils in engem Fahrwasser um 1 Mio. Steine geht. Ganz ehrlich, ohne die modernen Navigationsgeräte würden wir uns hier nicht durchtrauen. An einigen Stellen hat man 1-2 Bootlängen Platz. Einmal hat die enge Fahrrinne noch eine Gefahrentonne und für einen Moment, sind wir uns unsicher, wie wir die Tonne umrunden müssen.
Manchmal stehen die Tonnen auch an Land, da stellt sich dann nicht die Frage, auf welcher Seite man diese passieren muss. Das hätten wir nicht unter Segeln machen wollen, denn dann kann man nicht aufstoppen.
Überall liegen Boote „am Stein“, d.h. sie werden nach hinten mit dem Heckanker gesichert und vorn mit einer Leine an einen Stein oder Baum. Oft ganz allein in der Natur, das lieben die Schweden.
Der Naturhafen Stora Alö ist liebevoll eingerichtet. Viel Spielzeug für Kinder, ein Platz zum Grillen mit vorbereitetem Holz und sogar Paddelboote. An solchen Tagen freuen wir uns über die neue PV Anlage, sie liefert soviel Energie, dass unsere Batterien kaum entladen werden. Eine genauere Auswertung folgt noch,
Morgen droht ein Regentag und wir besprechen, wo wir den am besten verbringen. Das Ergebnis – wir gehen nach Västervik. Hier können allerhand erledigen – Tanken, Wäsche Waschen, Boot säubern und einkaufen – und außerdem ist die Stadt ganz schön. Damit sind wir auch gut beschäftigt und freuen uns, den Regentag gut genutzt zu haben.















